Über Uns

Bildung ist mehr als Wissen!

Die Wissensvermittlung ist und bleibt zweifellos eine der zentralen Aufgaben jeder Schule. Aber es tritt immer deutlicher in unser Bewusstsein, dass Bildung mehr ist als eine Ansammlung von Wissen, Fakten und Know-how. Ob ein Leben in all seinen Bezügen gelingt oder nicht, hängt nur sehr begrenzt vom Wissen eines Menschen ab.

Viel wesentlicher noch als Wissen ist Gewissheit. Die Gewissheit über sich selbst, das Woher und Wohin des eigenen Lebens und den Sinn dieses Lebens. Ohne eine Gewissheit über die fundamentalen Fragen unserer Existenz bleibt Wissen halt- und „sinn-los“.

Als christliche Schule sind wir dem biblischen Menschenbild und Wertekanon verpflichtet. Deshalb möchten wir den Kindern auf der Grundlage der bedingungslosen Zusage Gottes in Jesus Christus ein positives Selbstwertgefühl vermitteln. Denn ohne Selbstwertgefühl wird ein Mensch aggressiv oder depressiv. Er schlägt dann entweder um sich oder in sich.

Bildung heißt deshalb für uns in erster Linie, dass wir Kinder und junge Menschen so stärken, dass sie Vertrauen in sich selber, in ihre Umwelt und in Jesus Christus gewinnen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich als geliebte, geschätzte und wertgeachtete Persönlichkeiten begreifen, verstehen und auch gegenseitig als solche respektieren und annehmen.

Zu den christlichen Werten gehört neben Offenheit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Treue und Bescheidenheit auch die Rücksichtnahme auf Schwächere. Jedes Kind soll sich unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit, Schnelligkeit und Begabung als wertgeschätzt und wahrgenommen begreifen.

Das jeweilige Profil zu den Schulzweigen Grundschule, Werkrealschule und Realschule finden Sie unter den Schularten.

Beispiele, wie die Kinder ihre Schule erleben

Vom Umgang mit der Bibel

"In der dritten Klasse haben wir gelernt mit der Bibel umzugehen; z.B. lernten wir, dass vorne das Alte Testament ist und hinten das Neue Testament steht.
Dann übten wir Verse und Kapitel zu suchen. Wir haben eine kleine Bibelbibliothek auf Papier gemacht, auf der alle Bücher der Bibel darauf stehen. Und dann lasen wir noch verschiedene Bücher in der Bibel, z.B. das Buch Ruth und Jona.
Wenn wir jetzt Geschichten aus der Bibel hören, können wir sie selber in der Bibel nachlesen."

Projekttage

"Nach den Pfingstferien hatten wir Projekttage über China. Es war sehr schön, die Bilder über China und all die Kinder zu sehen. Bei den Bildern hat uns vieles gefallen, am meisten die Chinesische Mauer.
Wir haben auch etwas über das Chinesische Leben gelernt. Uns tat der schwerhörige Junge am meisten leid. Wir haben auch chinesisch schreiben und zählen gelernt und auch, wie chinesische Kinder in der Schule strecken.
Einmal kochten wir chinesisch und haben mit Stäbchen gegessen. Es hat gut geschmeckt, aber anders als im China-Restaurant."

Hausaufgabenbetreuung

"Meine Schwester hat montags in der 6.Stunde Unterricht
und ich hab schon aus. Ich erledige dann die Hausaufgaben in
der Schule. Wenn ich Fragen habe, kann ich mich an Frau Weil wenden.
Deutsch und Mathe wird gemacht, manchmal auch die Wochenhausaufgaben. Wenn ich nach Hause komme, muss ich keine Hausaufgaben mehr machen oder weniger."

Die Elterninitiative

Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvorderst ihnen obliegende Pflicht.
Grundgesetz Artikel 6, Abs.2

Zu den Schwerpunkten an der FESN gehört die Zusammenarbeit mit den Eltern, da ohne sie keine gelingende Erziehungsarbeit möglich ist. Deshalb halten Lehrer und Eltern engen Kontakt.

Durch das finanzielle Engagement (Schulgeld) und durch praktische Einsätze sind die Eltern stark in die schulischen Angelegenheiten eingebunden. Davon profitiert das gesamte Schulleben.

Eltern haben in entscheidendem Maß zur Gründung und zum Ausbau der FESN beigetragen. Durch die Unterschrift unter dem Schulvertrag erklären die Eltern, dass sie die Schulkonzeption als verbindlich anerkennen. Ein Elternteil ist Mitglied im Förderverein, durch den die Schule zusätzliche Unterstützung erhält.

Die Eltern beteiligen sich an verschiedenen Aktivitäten:

• Organisation und Ausgestaltung von Festen
• Handwerker- und Reinigungsarbeiten
• Begleitung bei Lerngängen und Ausflügen
• Mitarbeiter als Elternvertreter im Elternbeirat
• Leitung von Schüler-AGs
• Mithilfe bei der Beaufsichtigung von Schülern (Kernzeitbetreuung)

Informationen zu unserem Schulgeld

Schulgeldordnung (Stand 09/2019)

Das Schulgeld besteht aus einem einkommensunabhängigen Sockelbetrag und einem einkommensabhängigen - sozial gestaffelten - Erhöhungsbetrag.

1. Monatlicher Sockelbetrag:

1.1. Grundschule

a) erstes Kind:     mtl.   99,00 EUR

b) zweites Kind:   mtl.   68,00 EUR

c) drittes Kind:     mtl.   46,00 EUR

d) viertes Kind: es wird kein Schulgeld erhoben


1.2. Realschule

a) erstes Kind:     mtl.   114,00 EUR            Verzicht: 48,00 EUR       zu bezahlen: 66,00 EUR

b) zweites Kind:   mtl.     83,00 EUR           Verzicht: 35,00 EUR      zu bezahlen: 48,00 EUR

c) drittes Kind:     mtl.     61,00 EUR            Verzicht: 25,00 EUR       zu bezahlen: 36,00 EUR

d) viertes Kind: es wird kein Schulgeld erhoben

1.3. Werkrealschule

a) erstes Kind:     mtl.   114,00 EUR            Verzicht: 68,00 EUR       zu bezahlen: 46,00 EUR

b) zweites Kind:   mtl.     83,00 EUR           Verzicht: 49,00 EUR       zu bezahlen: 34,00 EUR

c) drittes Kind:     mtl.     61,00 EUR            Verzicht: 36,00 EUR       zu bezahlen: 25,00 EUR

d) viertes Kind: es wird kein Schulgeld erhoben

2. Monatlicher Erhöhungsbetrag:

Zusätzlich zu dem Sockelbetrag wird ein sozial gestaffeltes Schulgeld erhoben, das sich sowohl nach dem Einkommen wie auch nach der Kinderzahl (unter 18 Jahren) einer Familie berechnet. Dieser Erhöhungsbetrag ist (einmal pro Familie) dem Sockelbetrag hinzuzurechnen und ermittelt sich wie folgt:

Der Gesamtbruttoverdienst (ohne Kindergeld) einer Familie teilt sich durch die Anzahl aller Familienmitglieder (einschl. Erziehungsberechtigter) und ergibt einen Richtwert. Anhand der nachfolgenden Tabelle wird dem Richtwert der jeweilige Erhöhungsbetrag zugeordnet.


Richtwert unter 300 EUR                                          keine Erhöhung

Richtwert zwischen 300 und 400 EUR                    = Erhöhung   16 EUR

Richtwert zwischen 400 und 500 EUR                    = Erhöhung   26 EUR

Richtwert zwischen 500 und 600 EUR                    = Erhöhung   36 EUR 

Richtwert zwischen 600 und 700 EUR                    = Erhöhung   52 EUR

Richtwert zwischen 700 und 800 EUR                    = Erhöhung   77 EUR

Richtwert zwischen 800 und 900 EUR                    = Erhöhung 103 EUR

Richtwert über 900 EUR                                        = Erhöhung 128 EUR


Beispiel:
Bruttofamilieneinkommen EUR 2.750,00 (ohne Kindergeld) und drei Kinder unter 18 Jahren in der Familie ergibt folgende Rechnung:

2.750,00 EUR geteilt durch 5 Personen in der Familie ergibt den Richtwert von EUR 550, das entspricht einem Erhöhungsbetrag von 36 EUR.

Alleinerziehende dürfen den Teiler um 1 erhöhen.


3. Reduzierungen

Individuelle Reduzierungen bis zum völligen Verzicht sind nach Absprache möglich.

4. Die Schule bietet den Eltern die Möglichkeit an, ein nach einem prozentualen Anteil am Haushaltseinkommen berechnetes Schulgeld zu zahlen, das 5% des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigt.

5. Schuljahr

Das Schuljahr umfasst 12 Beitragsmonate. Es beginnt am 01. September und endet am 31. August.

Welche Vereine und Organe finde ich in der Schule


TRÄGERVEREIN

Der Verein „Freie Evangelische Schule Nordschwarzwald e.V.“ ist der Trägerverein, der die organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Belange der Schule regelt und verantwortet. Der Verein wurde im am 27. Oktober 2003 gegründet und hat 2004 die Verantwortung für unsere Schule übernommen. Bis dahin war unsere Schule ein Zweig der Johann Christoph Blumhardt Schule e.V. in Lomersheim. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern sowie der Schulleitung. Zur Zeit hat der Trägerverein 27 Mitglieder, die zum großen Teil seit Gründung engagiert dabei sind. Die Mitgliederversammlung findet zweimal jährlich statt und entscheidet über grundlegende und wichtige Dinge - z.B. Gründung eines Schulzweiges, Haushaltsplanung, ordnungsgemäße Schulführung etc..

Satzung Trägerverein

 

FÖRDERVEREIN

Der Verein „Förderverein der Freien Evangelischen Schule Nordschwarzwald“ (ehemals Förderverein der Johann Christoph Blumhardt Schule Nordschwarzwald e.V.) ist seit Beginn der Schule im Jahre 1999 in Bad Liebenzell schulbegleitend engagiert. Neben den fünf Vorstandsmitgliedern gehört die Elternbeiratsvorsitzende zum Vorstand. Zurzeit hat der Verein ca. 170 Mitglieder. Überwiegend sind Eltern als Mitglieder dabei, darüber hinaus sind wir aber auch für manchen treuen „Schulfreund“ dankbar. Der Förderverein unterstützt den Trägerverein in nicht unerheblichem Maße finanziell in der Organisation von Veranstaltungen, in Bausachen und in der Organisation der Schulausstattung. Gerne können Sie auch Freunde oder Angehörige für die Mitgliedschaft im Förderverein (10,00 EUR Monatsbeitrag) werben. Anmeldevordrucke erhalten Sie in unserem Sekretariat.
Beide Vereine sind gemeinnützig und freuen sich über Ihre finanzielle Unterstützung, welche zu 100 % unseren Kindern in der Schule zugutekommt.

Neben dem Trägerverein und dem Förderverein gibt es noch den Elternbeirat und die Verwaltung.

Satzung Förderverein

 

 

 

 Unser Kollegium im Schuljahr 2019/2020

Kleine Chronik

Am 27. Oktober 2003 wurde der Trägerverein „Freie Evangelische Schule Nordschwarzwald e.V.“ gegründet. Die Trägerschaft für die bereits bestehende Grundschule in Bad Liebenzell, ein Zweig der Johann-Christoph-Blumhardt-Schule Mühlacker, wurde übernommen. Meilensteine der Schulentwicklung:

 

1999 Beginn mit 5 Kindern in der 1. Klasse einer Grundschule, als Zweig der Johann-Christoph-Blumhardt-Schule Mühlacker, danach wurde jeweils die nächstfolgende Klasse eingerichtet
2003 Gründung des Trägerkreises zur Verselbständigung der Schule und staatliche Anerkennung der Grundschule
2004 Staatliche Genehmigung der Freien Evangelischen Schule Nordschwarzwald e.V. - Grundschule
2005 Umzug von Bad Liebenzell in das Gebäude Druckzentrum in Calw mit 26 Schülern
2007 Erweiterung mit der Hauptschule ab Schuljahr 2007/2008
2009  Start der Realschule im Schuljahr 2009/2010
2012  staatliche Anerkennung der Realschule
2013  staatliche Anerkennung Werkrealschule
Donnerstag, 29.07.21 | 00:00
Sommerferien


 


 


 

 

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