Erziehen mit zwei Händen

Wenn ein Hochhaus keine Außenwände hätte, würde man seine Kinder dort spielen lassen? Mit dieser Fragestellung konfrontierte Martin Kuhn die Zuhörer seines Vortrages. Der ehemalige Rektor der Freien Evangelischen Schule Reutlingen war am 26.03. eingeladen,

um beim gemeinsamen Elternabend für alle Klassen zum Thema  Erziehen mit zwei Händen – wie geht das? zu sprechen. Eindrücklich zeigte er auf, wie wichtig es für Kinder sei, dass  Eltern ihnen Grenzen setzten. Nur so könnten Kinder sich in einem Raum von Schutz und Sicherheit entfalten. Erziehung  sei vergleichbar mit zwei Händen: eine Grenzen setzende und eine liebende. Aus dem „deutschen Michel“ sei inzwischen oft ein „Ichel“ geworden. Alles sei auf das eigene Ich ausgerichtet und darauf, die individuellen Bedürfnisse immer und sofort gestillt zu bekommen. Dabei ginge es aber nur noch darum, was ich will, ich mag und ich möchte. Eine solche Haltung zerstöre das Miteinander. Die liebende Hand in der Erziehung stehe nicht für großartige Geschenke oder Geld. Das wertvollste Geschenk an die Familie sei gemeinsame Zeit. Wichtig sei eine bedingungslose, grenzenlose Liebe, die jeden Fehler verzeihe und nicht an Leistung geknüpft sei.

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