Im Rahmen des Geschichtsunterrichts wurden die Schüler bereits in den  vorhergehenden Stunden  informiert über die Entstehung der nationalsozialistischen Diktatur und sie bekamen eine Vorstellung von der Terrorherrschaft des Regimes. Allerdings wird Geschichte lebendiger, wenn eine davon direkt betroffene Person erzählt und eigene Erfahrungen mitteilt. So berichtete Höß, wie er selbst von seinem Vater mit nationalsozialistischem Gedankengut konfrontiert wurde und deshalb mit 17 Jahren sein Elternhaus verließ. Er erzählte, wie er nach und nach erkannte, wer sein Großvater war und wie ihn diese Erkenntnis zutiefst erschüttert hatte. Heute hält der gelernte Konditormeister viel Kontakt zu jüdischen Menschen und tourt durch das Land, um über die Gräueltaten des Nationalsozialismus aufzuklären. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, vor rechtsradikalen Tendenzen in der Gesellschaft zu warnen.

Samstag, 31.10.20 | 00:00
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Mittwoch, 23.12.20 | 00:00
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