Die 1933 in Ungarn geborene Jüdin erzählte den Schülern von den verschiedenen Stationen ihres Leides während des dritten Reiches. 1944 wurde Sara mit ihren Eltern und ihren 15 Geschwistern in einem Eisenbahnzug nach Auschwitz transportiert. Wegen Fehlplanungen und Überfüllung des Konzentrationslagers wurde der Zug jedoch zurück zu einem anderen Arbeitslager in Österreich gelenkt. Später wurde sie nach Bergen-Belsen verschickt, wo sie jeden Tag lange Stunden beim Appell im Schnee stehen musste. Jeden Tag sah Sara, wie die Leichen zu den Krematorien abtransportiert wurden. Heute lebt Sarah Atzmon mit ihrem Mann, ihren Kindern und Enkeln in Israel. Ihre schrecklichen Erlebnisse verarbeitete sie in zahlreichen Bildern. Ihre Werke werden in der ganzen Welt in Ausstellungen gezeigt. Unermüdlich reist sie umher, um Menschen jeden Alters ihre Botschaft zu bringen. Ein Vater in der achten Klasse hatte diese Begegnung organisiert. So hatten die Schüler das große Vorrecht, noch eine Zeitzeugin des Holocausts kennen zu lernen.

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